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FAQ

Biogas hat physisch dieselben Eigenschaften und Qualitäten wie Erdgas und kann demnach im Leitungsnetz nicht davon unterschieden werden. Dies hat den grossen Vorteil, dass Biogas und Erdgas ins gleiche Netz eingespeist werden können. Das Prinzip ist vergleichbar mit jenem beim
Ökostrom. Wer Biogas bezieht, kauft neben der eigentlichen Energie zusätzlich einen ökologischen Mehrwert, nämlich erneuerbare Energie in Form von Biogas. Diese Menge Biogas wird an einem anderen Ort real produziert und garantiert ins Erdgas-Netz eingespeist. Die Schweizerische Oberzolldirektion (OZD) überwacht die Mengenbilanzierung mit Hilfe einer Clearingstelle. Die Korrektheit ist für die OZD aus steuerlichen Gründen sehr wichtig.
Nein, denn Biogas ist nahezu CO2-neutral. Reines Biogas unterliegt deshalb nicht der CO2-Abgabe.
Bei Produkten mit einem Biogas-Anteil wird die CO2-Abgabe nur auf den Erdgas-Anteil erhoben.
Die Produktion und Aufbereitung von Biogas ist zum heutigen Zeitpunkt aufwendiger und teurer als die Übernahme von Erdgas-Mengen aus dem internationalen Erdgas-Transportnetz. Andererseits reduziert Biogas unsere Abhängigkeit von den Förderländern. Während Erdgas nur in bestimmten Gebieten der Erde vorkommt, kann Biogas auch in der Schweiz oder im benachbarten Ausland hergestellt werden. Organische Abfälle und Klärschlamm als Ausgangsstoff für Biogas sind ausreichend vorhanden.
Biogas ist erneuerbar, klimafreundlich und nahezu CO2-neutral und es verbessert die Ökobilanz massgeblich.

1. Während Erdgas über einen Zeitraum von Millionen von Jahren entsteht, wird Biogas aus Grüngut, organischen Abfallstoffen und Klärschlamm hergestellt. Biogas ist somit erneuerbar und es verbessert die Ökobilanz massgeblich. Mit Biogas besteht die Möglichkeit, einen wertvollen Beitrag zur Reduktion der Schadstoffemissionen zu leisten.

2. Im Gegensatz zur Nutzung anderer erneuerbarer Energien müssen keine zusätzlichen Investitionen in die Heizungsanlage getätigt werden. Biogas fliesst über das gleiche Transport- und Verteilnetz wie Erdgas.
Alle Kunden, die mit Erdgas heizen oder kochen.
Erdgas und Biogas sind physikalisch die gleichen Produkte. Beide sind farb- und geruchlos und haben den gleichen Brennwert. Der Unterschied: Erdgas ist ein fossiler Energieträger und ist über Jahrmillionen aus organischen Materialien entstanden. Biogas gilt als erneuerbarer Energieträger und wird heute aus organischen Materialien neu produziert. Deshalb bezeichnet man Biogas teilweise auch als «erneuerbares Erdgas». Biogas gilt als nahezu CO2-neutral, weil die Aufnahme von CO2 durch die Pflanzen und die Freigabe bei der Verbrennung zeitlich nahe beieinander liegen.
Wir beziehen ausschliesslich Biogas aus organischen Abfallstoffen. Wir beziehen KEIN Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen, wie z.B. Mais, weil wir dies als ethisch bedenklich ansehen.
Keine Panik! Handeln Sie überlegt und berücksichtigen Sie folgende Punkte:

Keine Flammen erzeugen, nicht rauchen, keine elektrischen Schalter betätigen, keine Stecker herausziehen. Weder Hausklingel noch Lift benutzen. Weder Handy noch Festnetz benutzen. Elektrische Geräte können beim Ein- oder Ausschalten Funken erzeugen.

Fenster und Türen öffnen, da frische Luft die Gaskonzentration senkt.
Den Gas-Absperrhahn schliessen.

Mitbewohner warnen (ACHTUNG: an Haustüre klopfen, NICHT klingeln)
Das Gebäude verlassen und sich nicht in unmittelbarer Nähe der Liegenschaft aufhalten.

Technische Betriebe Wil anrufen: 071 913 00 00 oder Pikettdienst 071 911 05 06 (ACHTUNG: Ausserhalb der Gefahrenzone telefonieren)

Nicht versuchen, Schäden selbst zu reparieren - das darf nur der Fachmann.
In Ihrer neuen Wohnung ist evtl. ein Elektroboiler installiert. Die Aufbereitung des warmen Wassers wird in diesem Fall über Ihren Stromzähler registriert. Am früheren Wohnort könnte das warme Wasser mit der Heizung zusammen aufbereitet und via Nebenkosten verrechnet worden sein. Prüfen Sie zudem den Kühlschrank. Ist er undicht, treibt dies den Stromverbrauch deutlich in die Höhe.
Kontrollieren Sie bitte den Zählerstand, so kann eine Fehlablesung ausgeschlossen werden.
Smart Meter (intelligente Messgeräte) sind elektronische Zähler, die den tatsächlichen Energieverbrauch/die tatsächliche Einspeisung im Abrechnungszeitraum messen und speichern sowie über eine bidirektionale Datenübertragung zum Netzbetreiber verfügen.
Die Verbrauchsstände der Strom-, Erdgas/Biogas- und Wasserzähler werden in verschlüsselter Form mittels Power Line Communication (PLC) über die Stromleitung automatisch an das Energieversorgungsunternehmen übertragen. Die Daten der Erdgas/Biogas- und Wasserzähler werden per Funk an den Stromzähler übermittelt und von dort weitergeleitet.
Die Zählerstände werden jeweils per Quartalsende abgelesen. Somit erhalten Sie pro Quartal eine definitive Abrechnung. Akontorechnungen entfallen dadurch.
Ausgelöst durch die revidierte Energieverordnung (EnV) wurde per 1. Januar 2009 die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) eingeführt. Für Strom aus erneuerbaren Energien, der in das Schweizer Stromnetz eingespeist wird, wird ein Unterstützungsbeitrag erstattet. Damit stehen jedes Jahr Fördermittel für erneuerbare Energien zur Verfügung.
Künftig wird der Strompreis in Netznutzung, Energie sowie Abgaben und Steuern unterteilt. Liberalisiert wird nicht die ganze Stromversorgung, sondern nur der Energieteil, also die eigentliche Stromlieferung. Die Netznutzung umfasst den Gebrauch der Netzinfrastruktur, um den Strom vom Kraftwerk zur Kundin oder zum Kunden zu transportieren. Bei der Netznutzung wird jede Kundin und jeder Kunde gemäss dem Nutzungsverhalten einer Kategorie zugeteilt. Entscheidend dafür sind die Netzebene, der Stromkonsum und die beanspruchte Leistung. Es besteht keine Wahlmöglichkeit.
Die von der swissgrid AG erhobenen Abgaben für allgemeine Systemdienstleistungen pro Kilowattstunde umfassen die Kosten für System- und Messdatenmanagement, Spannungsregulierung des Übertragungsnetzes, gesetzlich vorgeschriebene Reservehaltung von Energieproduktionskapazitäten, welche die Stabilität der Netze sichert und einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leistet.
Aufgrund neuer Gesetze zur Strommarktöffnung musste die Gestaltung der Stromrechnung wesentlich verändert werden. Die Rechnung ist detaillierter, die Nutzung des Netzes und der persönliche Mengenbezug müssen separat deklariert werden. Nachfolgend die Erläuterung der einzelnen Rechnungspositionen zum genaueren Verständnis. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Rechnung persönlich zur Verfügung.
4 definitive Abrechnungen, Grosskunden monatlich.
Ebenfalls erhalten Kunden der Thurcom Ihre Rechnungen monatlich.
Eine zentrale Enthärtung des Wassers, d.h. an der Förderstelle, würde den derzeitigen Wasserpreis etwa verdoppeln. Zudem würde man damit eine grosse Menge Wasser, welches im täglichen Gebrauch nicht zwingend enthärtet sein muss, unnötig und unökologisch enthärten.
Bei der Zählerfernauslesung werden die Verbrauchsdaten vom elektronischen Zähler gemessen und gespeichert. Die Verbrauchsdaten werden in verschlüsselter Form, mittels Datenleitung den TBW übermittelt.